Es sind jetzt ziemlich genau 3 Monate, in denen ich ganz offiziell nicht mehr soloselbstständig bin: Am 1. Januar hat mein Mann Kevin als mein erster und einziger Mitarbeiter angefangen.
Aus meinem Solo-Business ist also ein kleines Familienunternehmen geworden 🙌🏼
In diesem Newsletter will ich ein paar Gedanken dazu mit dir teilen und vor allem die Veränderungen, die das so mit sich gebracht hat.
#1 Veränderungen in Notion (und dann doch wieder nicht)
Es war klar: Ab Januar müssen wir zusammen in dem Notion-Workspace arbeiten, den ich über Jahre so aufgebaut habe, dass er für mich funktioniert. Ich hab mich vorher schon gefragt, ob das wohl was wird. 😄
Die gute Nachricht ist aber: Es hat sich ausgezahlt, dass ich mein System so aufgestellt hab, dass es mit meinem Business mitwachsen kann.
Die einzige Änderung, die nötig war: Wir brauchten einen Bereich, auf den wir beide Zugriff haben, sodass wir beide auf sämtliche Daten und Inhalte zugreifen können. Dafür haben wir zwei Teamspaces angelegt: einen als Homebase und einen für die Brands.
Tatsächlich hat sich dadurch an der Art und Weise, wie ich persönlich mit Notion arbeite, gar nichts verändert.
Es sind immer noch die gleichen Datenbanken, mein privater Bereich (auf den also nur ich Zugriff hab) sieht immer noch exakt so aus wie vorher. Kevin hat sich in seinem privaten Bereich auch entsprechende Dashboards gebaut, die für ihn gut funktionieren.
Wir stellen also fest: Das System, das ich in der Notion-Formel zeige, funktioniert sowohl alleine als auch im Team 🙌🏼😄
Und wenn dich jetzt interessiert, wie genau dieses System aussieht, ist meine Videoserie für 0€ ein guter Start.
#2 Veränderungen im Arbeitsalltag
Auch hier hat sich gar nicht so wahnsinnig viel verändert. Normalerweise machen wir montags unser Wochenmeeting und besprechen, was so ansteht und was die Prioritäten sind. Und dann arbeiten wir beide unsere langen To-do-Listen ab 😄
Ich muss mich tatsächlich nach wie vor noch dran gewöhnen, dass ich ja jetzt Aufgaben an Kevin abgeben kann.
Aktuell kümmert er sich z.B. darum, die Notion-Formel zu aktualisieren, sodass dort alle Screenshots wieder den aktuellen Stand zeigen. Das ist eine RIESIGE Aufgabe, und die nicht selber machen zu müssen, entlastet mich wirklich sehr.
Und falls du dich fragst, ob das so funktioniert, als Paar auch zusammen zu arbeiten: Für uns klappt das tatsächlich hervorragend.
Natürlich musste sich alles erstmal einfinden, aber ich bin jetzt schon an dem Punkt, an dem ich es mir nicht mehr anders vorstellen könnte.
Es ist übrigens auch überhaupt nicht so, dass wir jetzt nur noch über die Arbeit reden – eher so, dass wir jetzt einfach anders drüber sprechen können, weil Kevin natürlich viel mehr im daily business drin ist als vorher. Und das ist ziemlich nice, find ich.
#3 Langfristige Veränderungen im Team?
Will ich jetzt doch ein Team aufbauen, wo es doch so gut läuft? Auf gar keinen Fall. 😄
Ich bin wirklich Solopreneurin durch und durch und dass es so gut läuft, liegt sehr sicher auch daran, dass wir eben verheiratet sind, wir uns in- und auswendig kennen und unsere Arbeit uns als Familie jetzt genau den Alltag ermöglicht, den wir uns wünschen.
Ganz abgesehen davon seh ich aber auch überhaupt keinen Grund, mehr Leute einzustellen – es gibt ja jetzt KI.
Mit der Kombination aus Notion und Claude schaffen wir zu zweit gerade so viel, dafür hätte man noch vor ein paar Jahren wahrscheinlich noch 1-2 weitere Personen gebraucht.
Das Wunderbare an dieser Konstellation:
- Ich behalte die Unabhängigkeit und Flexibilität, die mir so wichtig ist und die ich niemals würde hergeben wollen.
- Ich kann mich immer mehr wirklich auf die Dinge konzentrieren, die mir Spaß machen; alles andere erledigt Claude (oder Kevin, falls mal wieder irgendwo angerufen werden muss 😂).
- Wir sind gefühlt immer noch ganz am Anfang – who knows, was KI nächstes Jahr oder in 5 Jahren möglich machen wird?
Mein Fazit also aus den letzten 3 Monaten: Et läuft! Bitte weiter so 🙌🏼
Hast du Fragen zu unserer Zusammenarbeit oder wie wir aktuell mit KI arbeiten? Schreib sie mir gerne, vielleicht nehm ich dazu auch mal ein Video auf oder schreib einen Blogartikel (diesen Newsletter will ich nicht noch länger machen).
Bis bald,
Lea